Unser Lebensstil
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Wie wollen wir leben?

Unser Lebensstil beeinflusst das Leben vieler Menschen in Entwicklungsländern.
Sei es direkt, wenn wir Produkte verbrauchen, die dort hergestellt werden. Oder indirekt, weil wir mit unserem Konsum die Preise für bestimmte Waren erhöhen oder den Klimawandel anheizen.

Wie hängen Lebens-Zufriedenheit und Wohlstand zusammen? Sind Glück und Reichtum dasselbe oder unterscheiden sie sich?
Ein sinnvollerer Konsum kann viel CO2 einsparen oder die Regenwälder schonen. Wir könnten mit klugem Verbraucherverhalten zu mehr weltweiter Gerechtigkeit beitragen. Wir könnten viel ändern, ohne dass sich unsere Lebensqualität verschlechtert - wir müssen es aber wollen.

Beiträge
Wie wir leben (wollen)

wiewirlebenwollenSelber machen, statt auf die Politik warten! - Beispiele für mehr Nachhaltigkeit

In Deutschland schwelgen die meisten Menschen im Überfluss. Unser Verbrauch an natürlichen Ressourcen und an Rohstoffen ist so groß, dass die Natur sie nicht mehr ersetzen kann. Um unseren gegenwärtigen Natur-Verbrauch zu decken, müssten wir eigentlich 1,7 Erden zur Verfügung haben. Würden weltweit alle Menschen so gedankenlos verschwenderisch leben wie wir, benötigten wir unseren Planeten sogar dreimal.

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Mikroelektronik

mikroelektronikEin Text von Lorenz Block

Jeder von uns nutzt im Alltag viele elektronische Geräte wie Computer, Handys und Digitalkameras. Die wenigsten Nutzer wissen, dass in einem einzigen PC insgesamt ca. 1,4 Tonnen Rohstoffe stecken, wenn man alles zusammenrechnet, was für Produktion, Transport und Entsorgung des Geräts benötigt wird. Darin enthalten sind ungefähr 1.500 Liter Wasser, 22 Kilogramm chemische Stoffe und 240 Kilogramm fossile Energieträger. Abgesehen davon werden verschiedene Schwer- und Edelmetalle für die Herstellung von elektronischen Geräten benötigt, die oftmals unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen gewonnen werden und deren Abbau an vielen Orten schwere Umweltschäden verursacht.

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Energie: Voraussetzung für unsere moderne Welt

CMYK_shutterstock_84229822Die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert war eine umwälzende Veränderung bei der Produktion von Gütern, die nur durch den Einsatz von Energie denkbar war. Maschinen ersetzten immer stärker die menschliche Muskelkraft. Mit den ersten Dampfmaschinen wurde die Kohle zum wichtigsten Energieträger. Ihre Verbrennungswärme wurde in mechanische Bewegung umgesetzt und zum Antrieb für zahlreiche Maschinen in den Fabriken genutzt. Die Produkte wurden mit einem sinkenden Anteil menschlicher Arbeitskraft erzeugt, neuartige Produkte wurden ermöglicht. Das machte die Herstellung billiger und für jedermann erschwinglicher.

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Einleitung Lebensstil in Deutschland
Unser Lebensstil in Deutschland beeinflusst auch das Leben von Menschen in Entwicklungsländern wie den Philippinen.

Sei es direkt, indem wir Produkte verbrauchen, die dort hergestellt werden, beispielsweise Elektronikgeräte, Ananas oder Mangos. Oder indirekt, indem wir mit unserem Konsum das Preisniveau für bestimmte Waren erhöhen oder durch unseren Energieverbrauch den Klimawandel anheizen, der weltweit dramatische Folgen hat.

Unsere gegenwärtige Verschwendung von Rohstoffen, Energie und Produkten muss wirklich nicht sein. Schon eine sinnvollere Nutzung unserer Ressourcen kann beispielsweise erstaunlich viel CO2 einsparen, die Regenwälder schonen helfen und auch noch Geld einsparen. Unser Verbraucherverhalten können wir oft ganz einfach ändern, ohne dass sich unsere Lebensqualität verschlechtert.

Und überhaupt kann man sich fragen, wie Lebenszufriedenheit und die Anhäufung des Wohlstands miteinander zusammen hängen. Sind Glück und Reichtum eigentlich dasselbe oder unterscheiden sie sich?

 
Lebensstil in Deutschland

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„Die Erde bietet genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für jedermanns Gier.“ Mahatma Gandhi

Es ist eine einfache biologische Tatsache, dass jeder Mensch von seinem Stoffwechsel lebt. Er tauscht sich stofflich mit seiner Umgebung aus, führt Nahrung, Wasser und Sauerstoff zu sich. Im übertrageneren Sinne kann man zum menschlichen Stoffwechsel auch seine Bedürfnisse nach Bekleidung, Unterkunft, Hygiene und nach Mobilität zählen. Und wenn der biblische Satz „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ (Matthäus 4,4) stimmt, kommen auch noch soziale und kulturelle Bedürfnisse hinzu: Nach dem Austausch mit anderen Menschen, nach Bildung, Kunst und Kultur, nach Religion und Spiritualität sowie nach Meinungsfreiheit und Teilhabe an der Gesellschaft.

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Frisch auf den Müll

Die globale Lebensmittelverschwendung


7_Felicitas_SchneiderMehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll. Das meiste schon auf dem Weg vom Acker zum Esstisch, bevor es uns Verbraucher überhaupt erreicht: jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot.

Das Ausmaß der Verschwendung ist den Wenigsten klar. Essen wegzuwerfen findet niemand gut – „weil andere nichts zu essen haben“, sagen die Jüngeren und die Älteren erinnern sich noch an den Hunger im Krieg: „Da waren wir um jeden Kanten Brot froh.“ Aber wir alle machen mit beim großen Ex und Hopp!

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Fleisch macht hungrig

shutterstock_60843100Gegenwärtig leben etwa sieben Milliarden Menschen mehr oder weniger gut von dem, was die Landwirtschaft weltweit produziert. Sie nutzt dafür etwa 38 Prozent der Erdoberfläche. Der Energieverbrauch in der Landwirtschaft trägt mit etwa 14 Prozent zu den weltweiten CO2-Emissionen bei. Im Jahr 2050 werden nach Schätzungen der Vereinten Nationen knapp zehn Milliarden Menschen auf der Erde leben, und für ihre Ernährung wird voraussichtlich die Hälfte der Erdbodens genutzt werden. Dabei sind die Ernährungsgewohnheiten der Menschen je nach Region und Kultur sehr verschieden. In manchen Weltgegenden sind Weizenprodukte ein Hauptnahrungsmittel, in anderen ist es Reis.

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