Umwelt
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Wir zehren von einer bedrohten Natur

Ohne eine intakte Natur gibt es kein Leben auf der Erde. Wir ernähren uns von Pflanzen, die gesunde Luft, Wasser und Böden benötigen. Und von Tieren, die mit diesen Pflazen gefüttert werden. Wir Menschen brauchen eine intakte Umwelt, die das regeneriert, was wir verbrauchen. Erst vor wenigen Jahrzehnten wurde uns Menschen klar, wie sehr wir von der Natur abhängen.
Doch die Natur ist mehr und mehr gefährdet. Die Auswirkungen des Klimawandels, der Abbau der Arten-Vielfalt, Abholzungen der Waldgebiete, Monokulturen und massive Umweltschäden im Meer sind nur einige Aspekte.
Zurzeit verbrauchen wir viel mehr, als die Erde auf Dauer hergeben kann. Wir übernutzen die Natur schon so sehr, dass wir eigentlich zweieinhalb Erden benötigten, damit sie im Gleichgewicht wäre. Damit bedrohen wir diesen kleinen blauen Planeten und unsere eigene Existenz. Es gilt, mehr Rücksicht auf die Bedingungen der Erde zu nehmen.



Beiträge
Ohne Wasser kein Leben

selteneerden_6Wie sähe unsere Erde ohne Wasser aus? Vermutlich wie der Mond, wie die Sahara oder andere unwirtliche Landschaften. Wasser ist die Grundlage allen Lebens und auch für den Menschen unentbehrlich. Der dauerhafte Zugang zu sauberem, trinkbarem Wasser ist ein Menschenrecht, das ist sogar international vereinbart. Und er ist eine wichtige Voraussetzung für die menschliche Gesundheit, denn zahlreiche schwere, aber vermeidbare Krankheiten werden durch verschmutztes Wasser und mangelnde Hygiene verursacht. In vielen Ländern aber herrscht Wassermangel.

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Holz – Wenn ein Rohstoff auf den Bäumen wächst
CMYK_0005037Weltmeister sind die Deutschen im Fußball zurzeit leider nicht, dafür aber beim Altpapiersammeln. Laut Umweltbundesamt werden bei uns 71 Prozent des benutzten Papiers wieder eingesammelt. Seit 1991 hat sich die Verwendung von Altpapier in der Papierproduktion mehr als verdoppelt. Warum ist das Sammeln und Recyceln von Papier denn eigentlich so wichtig?

Das liegt an der Ökobilanz: Zur Herstellung von einem Kilogramm Frischfaser-Papier, das aus frisch gefällten Bäumen produziert wird, braucht man bis zu 2.000 Liter Wasser, für die gleiche Menge Recycling-Papier nur ein Prozent davon, sagt die Vereinigung Deutscher Gewässerschutz. Beim Energieverbrauch schneidet neu hergestelltes Papier ähnlich schlecht ab: Zur Herstellung von Recyclingpapier braucht man deutlich weniger Strom als zur Produktion mit frischen Fasern.

Auch in der Rohstoffbilanz sieht es für neu produziertes Papiers nicht gut aus: Zur Herstellung von einer Tonne neuem Papier werden etwa 2.500 kg Holz benötigt, für die Produktion von Recyclingpapier überhaupt keins, da es ja aus bereits verwendeten Papierfasern hergestellt wird.

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Umwelt Philippinen
umwelt_phillipienenDie Philippinen sind paradiesisch schön. Das Land mit seinen über 7.000 tropischen Pazifik-Inseln verfügt über eine grandiose Natur. Schroffe Vulkan-Berge, weiße Palmenstrände, fruchtbare Ebenen und reichhaltige Regenwälder prägen das Bild einer intakten Umwelt.

Doch die Natur des Landes ist mehr und mehr gefährdet. Die Auswirkungen des Klimawandels, der Abbau der Arten-Vielfalt, Abholzungen der Waldgebiete, Monokulturen und massive Umweltschäden im Meer sind nur einige Aspekte. Nicht nur die Umwelt ist bedroht, sondern auch der Mensch, der in ihr und von ihr lebt.

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Klimawandel und die Philippinen
umwelt_klimawandelDie zur philippinischen Inselgruppe Visayas gehörende Insel Leyte wurde im Februar 2006 von schweren Regenfällen heimgesucht. Innerhalb von zehn Tagen kam es zu einem Niederschlag von ungefähr 200 Zentimetern. Ausgelöst durch den heftigen Niederschlag wurde das Dorf Guinsaigon, im Süden der Insel, am 17. Februar 2006 durch einen Erdrutsch begraben. Da die Schlammlawine sich am Morgen löste, wurden viele Kinder der Grundschule des Ortes verschüttet. Insgesamt starben durch den Erdrutsch 1.126 Menschen, so MitarbeiterInnen des Roten Kreuzes.
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Potenzial vorhanden

Erneuerbare Energien in den Philippinen sollen in Zukunft mehr gefördert werden

umwelt_energy_windradIm Jahr 2008 trat auf den Philippinen das Gesetz zu erneuerbarer Energie in Kraft, das so genannte Renewable Energy Law. Zwei Gründe waren für die Zustimmung zum Gesetzestext ausschlaggebend: Zum einen das wachsende globale Bewusstsein für den Klimawandel, zum anderen der aktive und konstruktive Druck vieler Organisationen und Unternehmen für den Ausbau der erneuerbaren Energien in den Philippinen.

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Überfischung

Vom Fischreichtum zum Aussterben: Die Situation im Pazifik

umwelt_fischeDas Südchinesische Meer im Westen und der Pazifische Ozean im Osten der Philippinen sind als tropische Gewässer sehr fischreich. So ist der Fischfang in den Philippinen ein wichtiger Wirtschaftsbereich, Einkommensquelle und Ernähungsgrundlage. Besonders die BewohnerInnen der philippinischen Küstenregionen versorgen sich seit vielen Jahrhunderten mit Fisch als ihrem wichtigsten Eiweißlieferanten. Durchschnittlich sieben Prozent des täglichen Bedarfs an tierischem Eiweiß nimmt ein/e MitteleuropäerIn aus Fischprodukten zu sich. An den Küsten Asiens ist es fast viermal soviel, über 25 Prozent. Auf manchen Pazifikinseln ist der Anteil sogar noch deutlich höher.

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Biodiversität

Vielfalt ist Trumpf

umwelt_Biodiversitaet_1Die Vielfalt des Lebens auf der Erde wird als Biodiversität bezeichnet. Wenn wir von einer Bedrohung der Natur reden, ist die Sorge nicht nur, dass es weniger Pflanzen oder Tiere einer Art gibt oder die Wälder kleiner werden, sondern auch, dass die biologische Vielfalt abnimmt. Und hierbei geht es nicht nur um die Artenvielfalt.

Es zählt auch, wie viele verschiedene Landschaftstypen und Lebensräume vorkommen. Und innerhalb einer Art zählt, welche Varianten von Sorten von Tieren, Pflanzen, Pilzen oder Bakterien es gibt und wie sich die einzelnen Individuen voneinander unterscheiden. Denn nur wenn die Vielfalt groß ist, kann die Natur schnell auf Umweltveränderungen, wie zum Beispiel den Klimawandel reagieren. Je größer also die Biodiversität, desto mehr Möglichkeiten bietet sie auch dem Menschen, sich Veränderungen anzupassen. Dies ist besonders für die Landwirtschaft und den Nahrungsmittelanbau wichtig.

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Lebensraum Metro Manila

umwelt_manila_1Der 16jährige Jess sitzt auf der hölzernen Schulbank und lernt Englischvokabeln. Es ist sein erster Schulbesuch seit zwei Jahren und er ist glücklich, wieder im Klassenraum zu sein. Zuvor haben er und sein Bruder gut zwei Jahre auf der anliegenden Mülldeponie gearbeitet. Dort suchte er nach Metallen und anderen „Wertsachen", die er sammelte und verkaufte. Sein einziges Werkzeug war ein rostiger Metallharken, mit dem er den Abfall durchwühlte, hauptsächlich auf der Suche nach Kupferdraht oder Aluminium (Kilopreis: bis zu 100 Peso, umgerechnet 1,70 Euro), Cola-Dosen (Kilopreis: 35 Peso), oder wenigstens etwas Plastik (Kilopreis: 3 Peso) und Papier (Kilopreis: 1 Peso). Ein so genannter „Junk-Shop" (Trödelläden) kaufte ihm die Sachen ab, die wiederum als Rohstoffe weiterverkauft werden. Das Geld, das Jess und sein Bruder hinzu verdienten, wurde dringend benötigt, weil ihr Vater zeitweilig nicht arbeiten konnte.

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Bergbau in den Philippinen

umwelt_bergbau_1Die Philippinen gehören zu den Ländern, die als „reich an Rohstoffen“ gelten. Es wird vermutet, dass unter neun von 30 Millionen Hektar Land Mineralvorkommen lagern. Darunter sind große Mengen an Gold, Kupfer, Chromit, Nickel, Kohle, Eisen, Silber, Platin, Palladium und Uran. Einige Lagerstätten gehören zu den größten der Welt, wie zum Beispiel die Lagerstätte für Gold und Kupfer in Tampakan, einer kleinen Gemeinde im Südwesten der Insel Mindanao. Dort befindet sich eines der zehn weltweit größten Vorkommen an Kupfer und das größte in Südostasien. 2,2 Milliarden Tonnen an Kupfer werden dort vermutet. Nach aktuellen Plänen soll der Abbau im Jahr 2016 starten und jährlich 340.000 Tonnen Kupfer und 350.000 Unzen (eine Unze entspricht 28,35 Gramm) Gold gefördert werden.

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Das Beispiel Reis: Sortenvielfalt und Gentechnik
IMG_2779_ReisReis ist das wichtigste Getreide weltweit, fast die Hälfte der Menschheit ernährt sich hauptsächlich von dem kleinen Korn. Besonders in den meisten Ländern Asiens wird es als Grundnahrungsmittel von fast jedem Menschen täglich gegessen. Archäologische Funde belegen, dass Reis seit rund 9.000 Jahren in China als Kulturpflanze ausgesät wird. Neben etlichen Wildreis-Sorten sind weltweit seitdem über 20.000 Sorten gezüchtet worden. Jedoch nur ein Dutzend Sorten dominieren heute den Anbau.

80 Prozent des Reises weltweit wird im Nass-Anbau erzeugt, oft auf großen Feldern oder an Berghängen auf den so genannten Reisterrassen. Die wichtigsten Gründe für den Nass-Anbau sind der höhere Ertrag sowie das Unterdrücken von Unkrautwuchs und Bodenschädlingen durch die Flutung der Anbauflächen.

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